Was ist Psycho-Kinesiologie?

Im Coaching nutze ich die Methode der Psycho-Kinesiologie nach Dr. Klinghardt. Psycho-Kinesiologie nach Dr. Klinghardt ist eine faszinierende Lehre von den inneren und äußeren Bewegungen des Menschen (kinein = bewegen). Sie ist eine Methodik zur Bewusstwerdung der eigenen inneren Muster.
In einer kinesiologischen Sitzung werden Sie von emotionalen, mentalen und neuronalen Blockaden befreit.

Auf sanfte Art wird mit der Weisheit des Unbewussten kommuniziert, um individuelle Ziele zu erreichen.

Mit Hilfe des Muskeltests wird überprüft:

  • Welches Ziel dient meinem höchsten Wohl?
  • Welche Blockade verhindert, dass ich im gewünschten Zustand lebe?
  • Welche Balance ist die Beste, um diese Blockade abzubauen

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Was ist Mentalfeldtechnik?

Klopfakupressur – Mentalfeldtechnik (MFT)

Anwendungsbereiche, in denen sich MFT bewährt hat
Effekte, die sich allmählich einstellen können
Wie funktioniert MFT?

Emotionen verarbeiten, Blockaden lösen –
im Gleichgewicht leben mit Mentalfeldtechniken

  • Wünsche ich mir in meinem Leben mehr Leichtigkeit und emotionale Freiheit?
  • Wie kann ich verblüffend schnell und einfach meine Gesundheit stärken und mich von Belastungen durch Stress, Angst, Wut, Trauer u. a. befreien – im Beruf, in Beziehungen, in der Erziehung, im Alltag?
  • Wie kann ich mich von tief sitzenden negativen Überzeugungen, Glaubenssätzen und Gewohnheiten befreien?

All das ist möglich durch eine spezielle Methode der Klopfakupressur: die Mentalfeldtechnik (MFT).

Anwendungsbereiche, in denen sich MFT bewährt hat

(diese Aufzählung ist ohne ‚Heilungsversprechen‘ zu verstehen!)

Themen der Vergangenheit:

Unverzeihliches– Belastendes – Traumatisches – Trauriges – Schmerzhaftes – Blockierendes …

Themen der Gegenwart:

– Angst (z.B. Flugangst, vor Dunkelheit, vor Tieren, vor Autofahren …)
– Stress – einschränkend wirkende Glaubenssätze in freimachende, positive Sätze umwandeln
– niederes Selbstwertgefühl
– Ärger – Wut – Eifersucht – Liebeskummer
– Beziehungs- und Arbeitsprobleme
– Selbstsabotage …

Themen der Zukunft:

– Angst vor zukünftigen Situationen (Prüfung, Krankheit, Alter …)
– Befürchtungen

Es lassen sich auch Ziele und Visionen sowie neue Entscheidungen für das zukünftige Leben tief im Unterbewusstsein verankern und so zur Wirkung bringen.

Effekte, die sich allmählich einstellen können:

– Anstieg geistiger Klarheit
– mehr Ruhe
– neue Hoffnung
– mehr Energie und Kraft
– mehr Lebensfreude
– Konflikte werden leichter gelöst
– Das Immunsystem verbessert sich allmählich
– Beschleunigung von Heilungsvorgängen
– die Selbstheilungskräfte werden angeregt
– Das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl wächst
– Ein Gefühl von Entlastung, von Leichtigkeit stellt sich ein
– Erwünschte berufliche und private Ziele und Visionen werden erreichbarer
– Verbesserte Selbstwahrnehmung, besonders was Gefühle und tiefe Bedürfnisse anbelangt
– Wohltuender innerer Abstand zu stressenden Alltagsereignissen
– Die Sicherheit in sozialen Situationen erhöht sich
– Erkennen und Auflösen von Lebensmustern und immer wiederkehrenden Themen und Problemen
– Hemmungen werden abgebaut
– Schuldgefühle werden abgebaut
– Angst vor Tieren und bestimmten Situationen werden losgelassen
– Befreit von quälenden Gedanken, die immer wiederkehren

Wie funktioniert MFT?

Der Begründer dieser Methode, Dr. med. Dietrich Klinghardt, verbesserte in den letzten Jahren die bekannten Klopfakupressur-Methoden „MET“ (Meridian Energie Techniken) und „EFT“ entscheidend zur Mentalfeldtechnik (MFT).

Er fand unter anderem heraus, dass die Wirkung des Klopfens von Akupunkturpunkten wesentlich verstärkt wird, wenn man nicht nur isolierte Akupunkturpunkte, sondern ganze Meridian-Abschnitte beklopft, d.h. die Linien, auf denen die Akupunkturpunkte liegen und zwar langsam mit allen 10 Fingern.

Dies hat auf das Nervensystem und das Meridiansystem (energetische Blockaden lösen sich) eine erstaunlich beruhigende und positive Wirkung in Richtung auf Veränderung und Entlastung.
Zudem wird der lineare Verstand ausgeschaltet und dem Gehirn ermöglicht, die „festgefahrenen“ Handlungs- und emotionalen Muster, die bei bestimmten Situationen z.B. immer wieder Stress oder Angst auslösen, zu verändern.

Durch die Entkopplung einer schmerzbelasteten Erinnerung von der damit verbundenen Aktivierung des autonomen NS kommt es zu einer Beruhigung des gesamten Systems. Der Klient gewinnt oftmals in unglaublicher Geschwindigkeit immer mehr emotionalen Abstand zu den eigenen lebensgeschichtlichen Verletzungen und kann sich freier und unbelasteter der Gegenwart zuwenden.
Die einzigen Werkzeuge hierbei sind das intensive Gespräch, in welchem das belastende Thema herausgearbeitet wird, Stress, einschränkende Überzeugungen oder anderes benannt werden, und die Klopfakupressur des Klienten bei sich selbst.

Der Klient wendet sich mit seiner inneren Aufmerksamkeit dem Thema zu, während er unter Anleitung des Beraters mit den Fingerspitzen bestimmte Punkte auf den Meridianen beklopft.
Hierbei werden – entsprechend des belastenden Themas – Sätze gesprochen, bis der emotionale Stress oder die negativen oder belastenden Gefühlzustände gelöst sind.

Das besondere an MFT ist, dass gleichzeitig immer die körperliche Ebene, die Gefühlsebene, die mentale Ebene (Denken), das Unterbewusstsein sowie – in der fortgeschrittenen Anwendung – auch die Ebene des Familiensystems berücksichtigt werden.

Warum MFT?

Neue Studien bestätigen, dass MFT zu den elegantesten und spürbar effektivsten energetischen Methoden gehört, die es gibt.

Sie ist eine faszinierende und langjährig erprobte ganzheitliche Selbsthilfemethode, um alle Arten von negativen, blockierenden Gefühlen schmerzlos und ohne alle Nebenwirkungen dauerhaft zu verändern. Für komplexe, tief greifende Themen ist jedoch die Hilfestellung eines kompetenten Beraters erforderlich.

MFT wirkt sanft und meist ohne tief greifende emotionale oder körperliche Belastung während des Behandlungsprozesses.
Oft werden so in einer Sitzung ganze Bündel von zusammen hängenden negativen Emotionen – die mit dem Problem / Thema in Bezug stehen, freigelegt und nacheinander abgearbeitet.
MFT unterstützt Sie auf dem Weg zu mehr persönlicher, d.h. emotionaler Freiheit und zu mehr Glück.
Sie gewinnen in unglaublicher Geschwindigkeit immer mehr emotionalen Abstand zu den eigenen lebensgeschichtlichen Verletzungen und können sich freier und unbelasteter der Gegenwart zuwenden.

Die Mentalfeldtechnik hilft Ihnen, mit dem täglichen emotionalen Stress besser umzugehen, in Beziehungen emotional stabil zu bleiben und Schwierigkeiten schneller zu überwinden.
Mit Hilfe dieser Technik ist es möglich, auch die verborgenen, zunächst völlig unbewussten und verdrängten Themen innerhalb kurzer Zeit ins Bewusstsein treten zu lassen, damit sie dann entsprechend aufgelöst werden können.
Bei MFT muss man weder die Ursache des Problems kennen noch muss man das emotionale Leiden wieder durchleben.

Was ist Stress?

Jeder kennt Situationen, in denen alles zu viel wird und das Herz bis zum Hals schlägt. Doch was genau ist Stress eigentlich und wie kann man dauerhaft damit umgehen bzw. Dauerstress vermeiden?

Der Begriff „Stress“ kommt ursprünglich aus der Materialwissenschaft und bedeutet Belastung mittels Zug oder Druck auf ein Material, was zu Spannung im Material oder zu Materialermüdung führt.
Biologisch gesehen ist Stress eine körperliche Reaktion auf einen äußeren oder inneren Reiz. Damit ist Stress etwas ganz natürliches.
Für den einen ist es Kontrollverlust im Straßenverkehr, für den anderen ein Streit mit dem Partner- jeder empfindet andere Situationen als besonders nervenaufreibend.

Stress beim Menschen

Definition: Unter Stress versteht man die Beanspruchung (Auswirkung der Belastungen auf den Menschen) durch Belastungen (objektive, von außen her auf den Menschen einwirkende Größen und Faktoren). Diese können z. B. physikalischer Natur sein (Kälte, Hitze, Lärm, starke Sonneneinstrahlung etc.) oder toxische Substanzen (z. B. Rauch stresst den menschlichen Körper)
– in heutiger Zeit nicht selten – auch ein gnadenlos überfüllter Terminkalender.

Auch psychische Stressbelastungen sowie bestimmte eigene Einstellungen, Erwartungshaltungen und Befürchtungen können auf emotionaler Ebene Stressoren sein. Stress ist also die Anpassung des Körpers an diese Stressoren, bzw. seine Reaktion auf diese. Auf diese Faktoren reagiert der Körper mit der Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol.
Das Herz rast, der Kopf wird schwer und die Ohren rauschen. Wenn Menschen in Stress-Situationen geraten, gerät der Körper außer Kontrolle. Ist der Körper dauerhaft auf Alarmstufe ROT, bleibt das nicht ohne Konsequenzen. Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist Stress die größte Gesundheitsgefahr des Jahrhunderts.

„Stress ..ist die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts“
Weltgesundheitsorganisation „WHO“

Ein Viertel unseres Lebens verbringen wir an unserem Arbeitsplatz. Die zunehmende Komplexität der Aufgaben, die Beschleunigung unserer Zeit und nicht zuletzt der Anspruch auf ständige Erreichbarkeit führen zu erheblichen Beeinträchtigungen unserer Gesundheit.

Warum ist das so?

Unser Körper reagiert mit einer ständigen Bereitschaft zu Höchstleistungen, schüttet Hormone aus wie Adrenalin und Cortisol, die wiederum den Blutdruck, die Herzfrequenz und den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben. Der Anstieg dieser Körperfunktionen beschert uns die Gefühle von Anspannung und Aufregung. So günstig eine erhöhte Leistungsfähigkeit in Ausnahmesituationen ist, wenn der Körper dauerhaft auf Hochtouren läuft, kann die anregende Wirkung in körperliche Belastung umschlagen.
Erste Zeichen von Überlastung zeigen sich bei Betroffenen häufig in Schlafstörungen, verspannter Muskulatur, Konzentrationsmangel und Leistungsstörungen sowie durch Nervosität, Gereiztheit und Unausgeglichenheit. Ist der Körper dauerhaft auf Alarmstufe Rot, bleibt das nicht ohne Konsequenzen. Es kommt zu chronischen Störungen und ernsthaften Erkrankungen wie Depression, Burnout oder Herzinfarkt.

Tun Sie etwas gegen Ihren Stress, denn anfängliche Gesundheitsstörungen können zu vielerlei körperlichen Reaktionen und schwerwiegenden Krankheiten führen:

  • Herz-Kreislauf-Probleme
    Bei Stress schüttet der Körper vermehrt die Hormone Adrenalin und Cortisol aus. Beide erhöhen den Blutdruck. Außerdem steigt die Produktion körpereigener Fette, die sich mit der Zeit an den Wänden der Blutgefäße absetzen. Es droht Arterienverkalkung und damit ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall.
  • Diabetes
    Das Stresshormon Cortisol verringert die Wirkung des Insulins. Insulin jedoch ist wichtig zur Regulierung des Blutzuckerspiegels. Die Bauchspeicheldrüse reagiert daher mit einer zusätzlichen Insulin-Produktion. Bleibt dieser Zustand über längere Zeit bestehen, kommt es zu einer Überforderung der Bauchspeicheldrüse. Deren Produktionskapazität nimmt ab. Diabetes entwickelt sich.
  • Höhere Erkältungsanfälligkeit
    Cortisol reduziert außerdem die Abwehrfähigkeit des Körpers. Das Hormon unterdrückt Fieber oder Entzündungen. Erkältungsviren gelangen so nicht nur leichter in den Körper hinein, sondern halten sich dort auch länger. Krankheiten werden so verschleppt. Logische Folge: Sobald der Stress vorbei ist, bricht die Krankheit umso heftiger aus. Deswegen werden viele Menschen gerade im Urlaub krank.
  • Verdauungsstörungen
    Bei Stress drosselt der Körper die Durchblutung der Verdauungsorgane. Die Bewegung der Magen- und Darmmuskulatur wird eingeschränkt. Speisen verbleiben somit länger als erforderlich im Magen-Darm-Trakt. Das kann zu Verstopfungen, aber auch zu Durchfällen führen. Außerdem fördert der mangelnde Blutfluss Entzündungen der Verdauungsorgane. So können sich leichter Geschwüre bilden.
  • Rückenschmerzen
    In einer Stresssituation spannen sich die Muskeln automatisch an. Hält der Stressreiz an, kommt es zu einer chronischen Verspannung. Die Folge: Haltungsschäden sowie Rücken- oder Nackenschmerzen. Außerdem verbrennen Muskeln unter Stress die Eiweiße, aus denen sie aufgebaut sind. Dauerhafte psychische Belastung schwächt somit auch die Muskulatur. Das wiederum bewirkt, dass Wirbelsäule, Bandscheiben und Gelenke stärker beansprucht werden – und schneller verschleißen.
  • Herzinfarkt siehe Herz-Kreislauf-Probleme
  • Burnout, Depression und psychische Erkrankungen
    durch die dauerhafte Cortisolerhöhung im Blut kommt es zunächst zu Durchblutungsstörungen im Gehirn mit der Folge von Konzentrationsmangel und Aufmerksamkeitsstörungen, Nachlassen des Gedächtnisses, wodurch sich der Mensch zunehmend einem Gefühl der Überforderung und der völligen Energieleere ausgeliefert sieht.

All diese Beispiele zeigen, wie Stress die körperliche und psychische Gesundheit beeinträchtigen kann. Allerdings kann es für die beschriebenen gesundheitlichen Probleme auch noch andere Ursachen geben. Ob zum Beispiel ein gestörter Blutzuckerspiegel durch psychische Belastung oder eher durch eine falsche Ernährung bedingt ist, lässt sich im Einzelfall nicht immer zweifelsfrei klären.

Stress verhindern und reduzieren

Auch aus diesem Grund nehmen viele Stress als Ursache für körperliche Beschwerden nach wie vor nicht ernst. Fest steht aber: Eine dauerhaft anhaltende psychische Belastung kann eine erhebliche Rolle bei der Entstehung von verschiedenen körperlichen Erkrankungen haben. Gerade wenn sich Stress nicht vermeiden lässt, ist gezielter Stressabbau notwendig, damit die psychische Belastung gar nicht erst zu einem Dauerzustand werden kann.

Was sind Stress-Symptome?

die Symptome für Stressbelastung sind vielfältig….

Stressreaktionen

Typische Stress-/Panik-/Krisen-Reaktionen bei Erwachsenen (Schwerpunkte)

Gehirn: Abbau von Gehirnmasse, Einschränkung der emotionalen Ebene, Durchblutungsstörungen im Gehirn

Gefühle: Traurigkeit, Ärger, Schuld, Vorwürfe, Angst, Verlassenheit, Müdigkeit, Hilflosigkeit, „Schock“, Jammern, Taubheit, Leere, Hoffnungslosigkeit, Deprivation, Demütigung, Steigerung des aggressiven Verhaltens, Bewegungsdrang, Gereiztheit, emotionsloses Denken,

Kognition: Ungläubigkeit, Verwirrung, Vorurteile, Konzentration, Halluzinationen, Depersonalisation, Vergesslichkeit.

körperlich: Übelkeit, Enge in Kehle und Brust, Übersensibilität bei Lärm, Atemlosigkeit, Muskelschwäche, Verspannung von Muskeln, Mangel an Energie, trockener Mund, Magen- und Darmprobleme, zeitbedingte Impotenz, Haarausfall, schlechtes Hautbild, rötliche Augen, verminderte Mimik, Herzstechen, Hörsturz, Gelenkschmerzen, Hautausschlag, Schwächung des Immunsystems, langfristige Störung des Verdauungsprozesses sowie erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt.

Verhalten: verminderte Kreativität, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Geistesabwesenheit, sozialer Rückzug, Träume über das Ereignis

Die Dynamik von Stress und Erholung (nach Eichhorn)

1. Art und Dauer der Belastungsphase strahlen in die Erholungsphase aus. Je länger und stärker die Belastungsphase dauert, umso länger dauert es, bis man sich davon erholt und wieder fit in die nächste Belastungsphase hineingehen kann.

2. Nach einem stressigen Arbeitstag fühlt man sich einerseits innerlich überdreht und angespannt, andererseits energie- und kraftlos. Im Extremfall hat man zu nichts mehr Lust. Fachleute sprechen von low-effort-activities, also Aktivitäten, die keine große Anstrengung erfordern. Ungünstig an ihnen ist: Sie sind kaum erholsam.

3. Belastung addiert sich auf. Ist man morgens um acht Uhr noch relativ locker, sieht es um elf oder fünfzehn Uhr schon wieder ganz anders aus. Das kann sogar dazu führen, dass man die nächste Belastungsphase nicht optimal erholt antritt, wenn beispielsweise Stress sogar die Qualität und Quantität des Schlafs beeinträchtigt. Dann ist man auch schneller wieder überlastet und benötigt in der Folge eine noch längere Erholungsphase. So kann sich ein gefährlicher Kreislauf hochschaukeln.

Was ist Burnout / Burn out / Burnout-Syndrom?

Burnout ist der mentale Zustand zwischen übertriebenem Leistungsstreben, Überforderung bis hin zu Suizidgedanken. Das anhaltende Gefühl, sich in einem Hamsterrad bezüglich
des täglich Erlebten, zu befinden, ist typisch für den Burnout.

Filmbeiträge

Sind Sie Burnout gefährdet?

  • Ständiges Grübeln und ungelöste Probleme lassen Sie nicht mehr zur Ruhe kommen.
  • Sie nehmen sich schon lange keine Zeit mehr für Hobbys und andere Freizeitaktivitäten.
  • Nach dem Urlaub oder Wochenenden sind sie nicht spürbar entspannter wie davor.
  • Sie leiden unter Ein- und Durchschlafproblemen.
  • Ihr einziger Wunsch heißt nur noch „Ruhe finden“.
  • Gesellige Anlässe fallen Ihnen schwer oder Sie meiden sie meist.
  • In der Partnerschaft und Familie häufen sich Auseinandersetzungen, die Familie beschwert sich über Ihre häufige Abwesenheit
  • Lachen ist für Sie zur Seltenheit geworden
  • Sie ziehen sich mehr und mehr zurück und Unterhaltungen mit Kollegen oder Kunden werden zur Qual
  • Ihren Zustand vor der Umwelt zu verbergen kostet Sie viel Kraft

Wenn Sie hier auch nur ein einziges Mal zugestimmt haben, sollte das für Sie ein Anlass sein, Ihre
Frühwarnzeichen ernst zu nehmen. Suchen Sie nach einer Lösung, holen Sie sich Hilfe, um Ihre Situation
zu verändern.

Phasen des Burnout-Syndroms

Herbert Freudenberger und seine Kollegin Gail North haben zwölf Phasen im Verlauf des Burnout-Syndroms identifiziert. Die Reihenfolge muss jedoch nicht wie in der folgenden Auflistung verlaufen:

  • Drang, sich selbst und anderen etwas beweisen zu wollen
  • Extremes Leistungsstreben, um besonders hohe Erwartungen zu erfüllen
  • Überarbeitung mit Vernachlässigung anderer persönlicher Bedürfnisse und sozialer Kontakte
  • Überspielen oder Übergehen der inneren Probleme und Konflikte
  • Zweifel am eigenen Wertesystem und ehemals wichtigen Dingen wie Hobbys und Freunden
  • Verleugnung entstehender Probleme, zunehmende Intoleranz und Geringschätzung Anderer
  • Rückzug und Vermeidung sozialer Kontakte auf ein Minimum
  • Offensichtliche Verhaltensänderungen, fortschreitendes Gefühl der Wertlosigkeit, zunehmende Ängstlichkeit
  • Depersonalisierung durch Kontaktverlust zu sich selbst und zu Anderen, das Leben verläuft zunehmend „mechanistisch“
  • Innere Leere und verzweifelte Versuche, diese Gefühle durch Überreaktionen zu überspielen (Sexualität, Essgewohnheiten, Alkohol und Drogen)
  • Depression mit Symptomen wie Gleichgültigkeit, Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung und Perspektivlosigkeit
  • Erste Selbstmordgedanken als Ausweg aus dieser Situation; akute Gefahr eines mentalen und physischen Zusammenbruchs

(Quelle: Hier)

Was ist Depression?

Die unergründliche Schwermut

Jeder Mensch unterliegt Stimmungsschwankungen. Meistens legen sie sich genauso schnell wieder, wie sie gekommen sind. Das ist bei Menschen mit Depressionen anders. Ihr gesamter Alltag ist von Schwermut und Niedergeschlagenheit geprägt. Die Gründe dafür lassen sich meist nicht erkennen. Eine ernste Krankheit hat sie fest im Griff.

Die Stimmung der meisten Menschen wechselt. Jeden Tag reagieren sie auf verschiedenste Ereignisse. Stimmungen lösen einander in raschem Wechsel ab. Bei starken oder gehäuften positiven beziehungsweise negativen Erlebnissen kann eine Stimmung auch über Stunden, ja Tage anhalten, bis sie sich wieder ändert. Dieser Wechsel von gedrückter Stimmung, Ausgeglichenheit und gehobener Stimmung gehört zum normalen Gefühlsspektrum jedes Menschen.

Eine gedrückte Stimmung ist keine Depression

Der Begriff Depression ist abgeleitet von dem lateinischen Bergriff „deprimere“ und bedeutet so viel wie niederdrücken. Die gedrückte Stimmung ist primär keine Krankheit, sondern steht im Zusammenhang zur Lebensbewältigung. Krisen gehören zum Leben dazu. Konflikthafte Wahrnehmungen, Vorgänge und Erinnerungen lassen sich nicht für alle Zeiten ausblenden, unterdrücken und verdrängen. So gesehen dient Niedergeschlagenheit nach Misserfolgen, Verlusten und Trennungen der Um- und Neuorientierung. Sie ist eine Art Zwangspause, der eine Lernaufgabe für das weitere Leben innewohnt.

Depression als Krankheit

Eine Depression wird in der Psychiatrie auch als affektive Störung bezeichnet (Affekt = Gefühlszustand, Stimmung). Dies sind psychiatrische Störungen, bei denen es zu Abweichungen der normalen Stimmung kommt. Sie beeinträchtigen wie kaum eine andere Erkrankung in fundamentaler Weise Lebensqualität, Erlebnis- und Leistungsfähigkeit der Betroffenen.

Im Unterschied zu den normalen Stimmungsschwankungen betrifft eine Depression den Menschen in seiner psychischen und körperlichen Gesamtheit. Sie kann nicht mehr durch einzelne Ursachen erklärt werden. Die Verstimmung ist in vielen Fällen sehr tiefgreifend – ein von Resignation geprägter wochenlanger Rückzug, der keinerlei Neuorientierung mehr zulässt. Statt nachzudenken, verfällt man ins Grübeln. Statt sich zu erholen, ermüdet man durch ständige Zweifel an sich und der Welt. Schwer Depressive können nicht mehr weinen, sie empfinden nur noch eine unendliche innere Leere.

Dünnhäutigkeit und Stress sind Hauptfaktoren
Vulnerabilität und Stress sind nach Ansicht vieler Forscher die Hauptauslöser einer Depression. Danach ist die Vulnerabilität für eine Depression im Wesentlichen durch eine Störung der Stressverarbeitung gekennzeichnet. Das Alarmsystem des Körpers entgleist gewissermaßen, wenn innere Faktoren (z.B. Veränderungen in der Konzentration bestimmter Nervenbotenstoffe) oder äußere Belastungen (z.B. eine Lebenskrise) die Toleranzgrenze bei Menschen mit einer bestimmten Persönlichkeitsstruktur überschreiten.

Selbstmordgedanken sind häufiger Begleiter

Viele Depressive denken im Laufe ihrer Erkrankung an Selbstmord. Aber entgegen der breiten Meinung führt eine Depression nicht unweigerlich zum Suizid. Tatsächlich nehmen sich etwa 3-4% aller depressiv Erkrankten das Leben, daher ist es wichtig, sich möglichst frühzeitig in Behandlung zu begeben.

Insgesamt vollziehen in Deutschland pro Jahr zirka 10.000 Menschen den Freitod. Zwei Drittel davon leiden laut Statistik an einer Depression. Der Anteil der Männer ist mit über 70% deutlich höher als der der Frauen. Die Selbstmordrate steigt mit zunehmendem Alter.

Von einem wesentlich höheren Wert gehen die Schätzung zu den Selbstmordversuchen aus. Demnach versuchen jährlich zwischen 70.000 und 75.000 Menschen, sich das Leben zu nehmen. Hierbei handelt es sich mehrheitlich um junge Frauen zwischen 15 und 19 Jahren.

Aber eine Depression läuft nicht unweigerlich auf einen Selbstmord hinaus. Sich über die Krankheit zu informieren und professionelle Hilfe zu suchen, sind erste Schritte, aktiv mit der Krankheit umzugehen und wieder neuen Lebensmut zu gewinnen.

Was ist Mobbing?

Mobbing oder Mobben steht im engeren Sinn für „Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel, Betroffene aus dem Betrieb hinauszuekeln.“ Im weiteren Sinn bedeutet Mobbing, andere Menschen ständig bzw. wiederholt und regelmäßig zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen, beispielsweise Mobbing in der Schule, am Arbeitsplatz, im Sportverein, im Altersheim, im Gefängnis und im Internet (Cyber-Mobbing). Typische Mobbinghandlungen sind die Verbreitung falscher Tatsachen, die Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, Gewaltandrohung, soziale Isolation oder ständige Kritik an der Arbeit.

Der Begriff Mobbing ist in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus dem Englischen von mob übernommen. Das Verb to mob, von dem das Wort Mobbing abgeleitet ist, bedeutet zunächst allgemein „belästigen, anpöbeln.“ Das deutsch Wort Mob, das ebenfalls aus dem Englischen entlehnt ist, bezeichnet eigentlich eine aufgewiegelte Volksmenge sowie allgemein „Meute, Gesindel, Pöbel, Bande“.

Bekannt in der heutigen Bedeutung wurde der Begriff durch den aus Deutschland ausgewanderten schwedischen Arzt und Psychologen Heinz Leymann, der von Mobbing in Bezug auf das Arbeitsleben sprach. Seine Forschungen über direkte und indirekte Angriffe in der Arbeitswelt begannen gegen Ende siebziger Jahre. Anfang der neunziger Jahre veröffentlichte Leymann seine erste Arbeit, welche die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammenfasste. Die Berichte weckten zunächst nur Interesse in den nordeuropäischen Staaten. Später fanden seine Berichte im mitteleuropäischen Raum Beachtung. Veröffentlichungen, eindringliche Fallschilderungen, öffentliche Diskussionen, die Aufnahme der Thematik durch Unternehmensberater, Gewerkschaften, Arbeitgeber und andere Verbände sowie in der Medizin machten das Thema Mobbing zunehmend einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Definition

Umgangssprachlich ausgedrückt bedeutet Mobbing, dass jemand – zumeist am Arbeitsplatz, aber auch in anderen Organisationen – fortgesetzt geärgert, schikaniert, in passiver Form als Kontaktverweigerung mehrheitlich gemieden oder in sonstiger Weise in seiner Würde verletzt wird. Eine allgemein anerkannte Definition gibt es nicht. Die meisten Forscher betonen laut Christoph Seydl folgende Gesichtspunkte:

Verhaltensmuster: Mobbing bezieht sich auf ein Verhaltensmuster und nicht auf eine einzelne Handlung. Die Handlungsweisen sind systematisch, das heißt sie wiederholen sich ständig.

Negative Handlungen: Mobbingverhalten kann verbal (zum Beispiel Beschimpfung), nonverbal (zum Beispiel Vorenthalten von Informationen) oder physisch (zum Beispiel Verprügeln) sein. Solche Handlungen gelten üblicherweise als feindselig, aggressiv, destruktiv und unethisch.

Ungleiche Machtverhältnisse: Die Beteiligten haben unterschiedliche Einflussmöglichkeiten auf die jeweilige Situation. Eine Person ist einer anderen Person unter- beziehungsweise überlegen. Dazu ist kein Rangunterschied nötig. Eine Ungleichheit kann durch die bloße Anzahl bedingt sein: Viele Personen gegen eine Person.

Opfer: Im Handlungsverlauf bildet sich ein Opfer heraus, das infolge ungleicher Machtverhältnisse Schwierigkeiten hat, sich zu verteidigen.

Erscheinungsformen – Am Arbeitsplatz

In einer qualitativen Interviewuntersuchung (n=300) stellte Heinz Leymann 45 Mobbinghandlungen fest, die er als relevant ansah. Martin Wolmerath und Axel Esser identifizierten ohne Anspruch auf Vollständigkeit über 100 verschiedene Mobbinghandlungen. Typische Mobbinghandlungen betreffen etwa organisationale Maßnahmen (zum Beispiel Kompetenzentzug oder Zuteilung sinnloser Arbeitsaufgaben), soziale Isolierung (zum Beispiel Meiden und Ausgrenzen der Person), Angriffe auf die Person und ihre Privatsphäre (etwa Lächerlich machen der Person), verbale Gewalt (zum Beispiel mündliche Drohung oder Demütigung), Androhung oder Ausübung körperlicher Gewalt und Gerüchte.

Häufigkeitsverteilung:

  • 44 %: Kollegen
  • 37 %: Vorgesetzte
  • 10 %: Kollegen und Vorgesetzte gemeinsam
  •   9 %: Untergebene.[17]

Knorz und Zapf zeigten in ihrer Gießener Stichprobe auf, dass bei den Tätern in der Mehrzahl aller Fälle beide Geschlechter vertreten sind. Andere Studien zeigen, dass die Täter hauptsächlich Männer, die Opfer dagegen mehrheitlich Frauen sind. Dies mag an der höheren Erwerbstätigkeitsquote der männlichen Bevölkerung und insbesondere am Vorgesetztenstatus liegen, den Männer häufiger innehaben. Außerdem sind Frauen grundsätzlich eher bereit, über Mobbing zu sprechen, sich psychische und gesundheitliche Probleme einzugestehen und Hilfsangebote wahrzunehmen. Männer betrachten Mobbing eher als zu verschweigendes individuelles Versagen.

Ursachen

Die Mobbingforschung versucht, die Ursachen dieses Phänomens zu ergründen. Es wird allgemein angenommen, dass einerseits situative Faktoren sowie andererseits Persönlichkeitsmerkmale des Opfers und des Täters für das Auftreten von Mobbing verantwortlich sind. Forscher, die Mobbing als komplexen psychosozialen Prozess betrachten, lassen dem Arbeitsumfeld, der Organisation, allen Beteiligten und dem Wesen zwischenmenschlicher Interaktion in Organisationen eine maßgebliche Bedeutung zukommen.

Manche Mobbingforscher bescheinigen, dass Mobbingopfer im Durchschnitt ängstlicher, unterwürfiger und konfliktscheuer sind. Da es sich bei den Studien dazu ausschließlich um Querschnittsuntersuchungen handelt, sind die Befunde stark umstritten. Ohne Längsschnittstudien ist nicht auszuschließen, dass diese Unterschiede in der Persönlichkeit von Opfern nicht die Ursache, sondern die Folge des jeweiligen Mobbingvorfalls sind.

Als weitere Ursache für Mobbing gilt die Persönlichkeit des Mobbers. Einige Autoren gehen davon aus, dass Menschen zu Mobbern werden, um ihr schwaches Selbstvertrauen zu kompensieren. Mobber benutzen demnach die Opfer als Prügelknaben und als Projektionsfläche für ihre eigenen negativen Emotionen.[28] Untersuchungen von Olweus (unter anderem Untersuchung von Stresshormonen und projektive Tests) unterstützen diese Annahme nicht. Seine Forschungsergebnisse weisen auf das Gegenteil hin; das heißt, dass die Täter im Durchschnitt selbstbewusster und weniger ängstlich sind. Leymann beruft sich auf eigene Forschungsergebnisse, wonach grundsätzlich jede Person Täter werden kann, wenn die situationsbezogenen Voraussetzungen passen.

Am weitesten verbreitet ist unter Forschern die Annahme, dass strukturelle Faktoren Mobbing auslösen. So ist Mobbing eine Waffe (soziale Sanktion) im innerbetrieblichen Wettstreit um knappe Ressourcen (Aufstiegspositionen, Arbeitsplatzsicherheit). Bei wachsender volkswirtschaftlicher Konjunktur nimmt das innerbetriebliche Mobbing daher ab, in der Rezession – wenn vor allem die Arbeitslosigkeit bedrohlicher wird – zu.

Äußerst schlechte Arbeitsorganisation und Produktionsmethoden wie etwa unklare Zuständigkeiten, Monotonie, Stress, allgemeine Mängel in der Kommunikations- und Informationsstruktur, ungerechte Arbeitsverteilung, Über- und Unterforderung, widersprüchliche Anweisungen, mangelnder Handlungsspielraum oder Kooperationszwänge gelten als Ursachen für Mobbing. Begünstigende Faktoren, wie etwa „Wasser predigen und Wein trinken“ seitens des Managements, Konkurrenz unter den Mitarbeitern oder eine Organisationskultur, die keine hemmenden Mechanismen gegen Mobbing hat, kommen hinzu. Tief greifende organisatorische Veränderungen gelten ebenfalls als Auslöser für Mobbing. Das Risiko, gemobbt zu werden, ist in Organisationen, in denen technologischer Wandel oder eine Änderung der Eigentümerstruktur stattfinden, deutlich größer.

Folgen

Mobbing hat weit reichende negative Folgen für die Gesundheit sowie für die berufliche und private Situation des Opfers, wobei insbesondere Neuberger darauf hinweist, dass die Täter-Opfer-Unterscheidung sehr problematisch ist.

Regelmäßige feindselige Angriffe rufen negative Gefühle und starke Verunsicherungen bei den Betroffenen hervor, was in der Regel nicht ohne Folgen auf ihr Arbeits- und Leistungsverhalten bleiben wird. 98,7 % der deutschen Mobbingopfer geben an, dass sich Mobbing darauf auswirkt. Am häufigsten nennen Opfer laut Mobbing-Report Demotivation (71,9 %), starkes Misstrauen (67,9 %), Nervosität (60,9 %), sozialen Rückzug (58,9 %), Ohnmachtsgefühle (57,7 %), innere Kündigung (57,3 %), Leistungs- und Denkblockaden (57,0 %), Selbstzweifel an den eigenen Fähigkeiten (54,3 %), Angstzustände (53,2 %) und Konzentrationsschwächen (51,5 %). Beruflich kann Mobbing zu Kündigung, Versetzung und Erwerbsunfähigkeit des Opfers führen.

Laut Mobbing-Report erkranken 43,9 % der Betroffenen wegen Mobbing, wovon fast die Hälfte davon länger als sechs Wochen krank wird. Posttraumatische Belastungsstörungen gelten beispielsweise als gesundheitliche Mobbingfolgen.

Die privaten und familiären Auswirkungen von Mobbing auf die Betroffenen sind vielschichtig. Zu den häufigsten Folgen gehören laut Mobbing-Report Unausgeglichenheit (23,7 %), soziale Isolation (21,6 %), Streit in der Familie beziehungsweise Partnerschaft (19,7 %), allgemeine Belastung (16,6 %), finanzielle Probleme (15,4 %), Antriebslosigkeit (13,9 %), Aggressivität (9,6 %), Überschattung des Privatlebens (9,6 %) und Depressionen (9,3 %).

Die Folgen von Mobbing gehen ganz erheblich über einen bloßen Verlust von Lebensqualität des Mobbingopfers hinaus. Sie führen oftmals zu massiven gesundheitlichen Schäden. Es ist von entsprechend hohen volks- und betriebswirtschaftlichen Konfliktkosten auszugehen: Schätzungen zufolge reichen diese finanziellen Schäden weit in den zweistelligen Milliardenbereich hinein. Sie sind verursacht durch Heilbehandlungen und Rehabilitationskuren oder gar Dauerarbeitslosigkeit, Erwerbsunfähigkeit und Frühverrentung der Betroffenen.

Prävention und Intervention

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, etwas gegen Mobbing zu unternehmen. In vielen Fällen (laut Mobbing-Report 22,5 %) sehen Mobbingopfer als einzigen Ausweg die eigene Kündigung. Von Seiten der Opfer und des Betriebes können Maßnahmen ergriffen werden, um Mobbing einzudämmen.

Praktiker empfehlen Betroffenen, dem Täter Grenzen zu setzen, soweit es ihnen möglich ist und sie sich in der dazu notwendigen seelischen Verfassung befinden. Es gilt demzufolge als außerordentlich wichtig, dass das Opfer dem Mobber frühestmöglich ein klares „Stopp!“ signalisiert. Ansonsten kann sich der Täter bestätigt darin fühlen, ruhig weiter mobben zu können. Diese Aktion wirkt nach Esser/Wolmerath zweifach. Zum einen stelle sie eine innere Umkehr beim Betroffenen dar, sich nicht mehr als wehrloses Opfer zu fühlen. Zum anderen signalisiere die Aktion dem oder den Mobbern das Ende des „leichten Spiels“. Dabei sollte es dem Betroffenen klar sein, dass das erste Anzeichen einer Gegenwehr voraussichtlich zu einer Veränderung der Situation führen kann, bei der eine Eskalation wahrscheinlich sei. Es empfehle sich die Unterstützung eines Mobbingberaters zu suchen.

Betroffene, die den Täter nicht selber zur Rede stellen können, können sich Hilfe innerhalb des Betriebes suchen. Erster Ansprechpartner ist immer der Vorgesetzte, oder falls dieser am Mobbing beteiligt ist, dessen Vorgesetzter. Kollegen kommen genauso als Unterstützung in Frage. Gespräche mit dem Täter sollen grundsätzlich zu dritt geführt werden. Der Dritte dient dabei als Zeuge, Katalysator, Moderator, Coach oder Mediator. Der Betriebsrat beziehungsweise der Personalrat kann als Interessensvertreter des Mitarbeiters als Partner für Mobbingopfer geeignet sein, besonders, wenn Führungskräfte am Mobbing beteiligt sind. Insbesondere in kleineren Firmen und im öffentlichen Dienst (Personalrat) kann es aber passieren, dass sich der Betriebsrat mit den Angreifern solidarisiert. Externe Beratungsstellen stellen eine weitere Anlaufstelle für Mobbingopfer dar.

Als ein nützliches Hilfsmittel für Opfer gilt ein „Mobbingtagebuch“, in dem das Opfer den Verlauf der Mobbingsituation so genau wie möglich festhalten soll. Dabei hält der Betroffene jedes Mal die Uhrzeit und die jeweilige Situation fest, in der gemobbt wurde, wer welche Handlung begangen hat, wer mit anwesend war und die Situation eventuell mitbekommen hat, und wie er sich dabei gefühlt hat. Eventuelle körperliche oder gesundheitliche Reaktionen als Folge und der zeitliche Abstand, in dem sie aufgetreten sind, werden vermerkt. Das EU-Strategiepapier »KOM(2002) 118 endg.« bezeichnet Legislativmaßnahmen gegen Mobbing als gerechtfertigt.
Außerdem bietet sich in diesem Tagebuch die Möglichkeit, eventuelle Arztbesuche zu dokumentieren, die aufgrund der Vorfälle nötig sind. Im Falle einer Gerichtsverhandlung dient das Mobbingtagebuch als Hilfe zur Beweissicherung.

Auszug: Wikipedia

Was ist Entspannung?

Entspannung steht für eine Entlastung der Muskulatur, eine Methode zur Verminderung der körperlichen und seelischen Anspannung und Abbau von Stress. Wie kann man einen entspannten Zustand erreichen?

Entspannungsmethoden

Entspannungsmethoden (synonym: Entspannungstechniken, Entspannungsverfahren) sind übende Verfahren zur Verringerung körperlicher und geistiger Anspannung oder Erregung. Körperliche Entspannung und das Erleben von Gelassenheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden sind eng miteinander verbunden. Entspannungsverfahren werden als Behandlungsverfahren in der Psychotherapie und allgemein zur Psychohygiene genutzt.

Ziel aller Entspannungsmethoden ist die Entspannungsreaktion, die sich auf neuronaler Ebene in einer Aktivierung des Parasympathikus und einer Schwächung des Sympathikus äußert. Auf der körperlichen Ebene wird der Muskeltonus verringert, die Reflextätigkeit vermindert, die peripheren Gefäße erweitert, die Herzfrequenz verlangsamt, der arterielle Blutdruck gesenkt, der Sauerstoffverbrauch reduziert, die Hautleitfähigkeit verringert und zentralnervös die hirnelektrischen und neurovaskulären Aktivität verändert. Auf der psychologischen Ebene wird in der Entspannungsreaktion Gelassenheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden erlebt und die Konzentrationsfähigkeit und Differenzierungsfähigkeit der körperlichen Wahrnehmung ist verbessert.

Alle Entspannungssmethoden zielen durch häufiges Wiederholen der Entspannungsreaktion auf eine Stabilisierung derselben im Zentralnervensystem ab. Je längere eine Entspannungsmethode geübt ist, also je öfter und stärker die Entspannungsreaktion wiederholt wurde, desto schneller und leichter kann sie auf Grund von Konditionierungsprozessen im Alltag aktiviert werden. Eine kurze Selbstinstruktion oder eine kleine bewusste körperliche Veränderung können dann, selbst in Stresssituationen, schnell beruhigend wirken.

Die Entspannungsreaktion steht im Gegensatz zur Stressreaktion. Beide Reaktionen unterliegen psychophysiologischen Prozessen in der Wechselwirkung zwischen psychischen Vorgängen und körperlichen Funktionen. Manche Entspannungsmethoden, wie zum Beispiel die progressive Muskelentspannung, nutzen stärker die Möglichkeit durch Veränderung körperlicher Funktionen auf psychische Vorgänge Einfluss zu nehmen, während andere Entspannungsverfahren, wie zum Beispiel das autogene Training, stärker die Möglichkeit nutzen, durch Veränderungen psychischer Vorgänge die körperlichen Funktionen zu beeinflussen. In beiden Vorgehensweisen kann sich der Übende über die Zusammenhänge zwischen seinen körperlichen Empfindungen und seinen Bewusstseinszuständen bewusster werden.

In der Übung einer Entspannungsmethode lernt der Übende seine Gedanken und seinen Körper bewusst zu beeinflussen. Eine in dieser Weise bewirkte Steigerung des Wohlbefindens und Linderung oder bessere Bewältigung von Beschwerden stärkt das Erleben von Selbstwirksamkeit, Selbstkontrolle und Selbstkompetenz.

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Daniela Ferrer-Schäfer

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